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Tanzende Menschen auf einem Festtrauriges Kind liegt in einer HängematteÄltere Frau sitzt an einem TeichZwei Menschen mit Behinderung sitzen mit einer Gitarre unter einem BaumMenschen mit Behinderung bei einer Probe

Wissenschaftliche Evaluation

Das Sonderprogramm wurde von der Hochschule Düsseldorf wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse zeigen: Digitalisierung und Soziale Arbeit sind kein Widerspruch. Die Soziale Arbeit in NRW zeigt sich bereit für die digitale Transformation! Es braucht gute Rahmenbedingungen, den Einbezug aller Beteiligten und den Mut, eingelaufene Pfade zu verlassen.

Der Stiftungsratsvorsitzende der Stiftung Wohlfahrtspflege Marco Schmitz bekommt von der Präsidentin der Hochschule Düsseldorf Professorin Edeltraud Vomberg die wissenschaftliche Evaluation überreicht.

Die Hochschule Düsseldorf, die gerade einen neuen Studiengang Soziale Arbeit und Digitalität unter dem Dach seines Zentrums für Digitalisierung und Digitalität plant, hat das Sonderprogramm mit Blick sowohl auf Mitarbeitende und Führungskräfte der Einrichtungen als auch auf die Nutzer:innen der jeweiligen Angebote untersucht. Sie haben auf Seiten der Mitarbeitenden große Unterschiede im Bereich der digitalen Kompetenz festgestellt, aber auch eine hohe Bereitschaft, sich mit Aspekten der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Positiv ausgewirkt haben sich im Projektverlauf entsprechend Schulungen für die Mitarbeitenden, eine positive Grundeinstellung zum Thema sowie die Unterstützung durch externe Dienstleister. Eher hinderlich waren zum Teil fehlende Zugangsmöglichkeiten zu digitaler Technik. Wie überall war es auch im Bereich der Sozialen Arbeit gerade zu Beginn der Pandemie nicht leicht, überhaupt die entsprechende Ausstattung und IT-Leistungen zu bekommen, weil das Angebot schlicht nicht ausreichend war. Auch Vorgaben für den Datenschutz – zum Beispiel bei der Auswahl der geeigneten Technik, wurden als eher hinderlich wahrgenommen.Die Auswertung zeigt, Arbeitsprozesse sind effizienter geworden und der persönliche Kontakt bleibt wichtig. Die Sorge, dass der persönliche Kontakt an Bedeutung verliert, die einige zu Beginn noch hatten, hat sich damit nicht bestätigt. Die Auswertung zeigt auch: dass es einer nachhaltigen strategischen Entwicklung im Bereich Digitalisierung bedarf und in dieser Strategie die Qualifizierung der Beschäftigten und Klientinnen und Klienten sowie die Organisationsentwicklung mitgedacht werden müssen.

Der Kurzbericht stellt ausgewählte Ergebnisse der Evaluation vor.

Im Zuge der Evaluation hat die Forschungsgruppe Erfahrungen aus der Praxis gesammelt und zu Lessons Learned zusammengefasst. Gegliedert nach dem zeitlichen Ablauf des Projekts in Förderung, Planung Durchführung und Evaluation können sie als eine Art Orientierungshilfe für künftige (digitale) Projekte dienen.

Den ausführlichen Bericht finden Sie hier.