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Frau mit Behinderung, die auflacht

Förderung inklusive Kindertageseinrichtungen


Die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW versteht ihren gesetzlich verankerten Auftrag im Sinn des Subsidiaritätsgrundsatzes so, dass sie Baumaßnahmen und Projekte fördert, die nicht oder nicht ausreichend regelfinanziert sind.
Bisher hat die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW Baumaßnahmen lediglich im Umfang der Regelfinanzierung gefördert. Bei Kindertagesstätten wurden die anerkennungsfähigen Gesamtkosten einer inklusiven Kindertageseinrichtung berechnet, aus denen dann der Anteil herausgerechnet wurde, der auf die Plätze für Kinder mit einer Behinderung entfiel und davon bis zur Hälfte finanziert. Ein „Herausrechnen“ des Nutzungsanteils der Kinder ohne Behinderung wird ab sofort nicht mehr erfolgen. Der Grundgedanke der Inklusion (also das Nicht-Sortieren) steht diesem Verfahren entgegen. Um eine Teilhabe für alle zu ermöglichen ist es notwendig, ein Gesamtkonzept zu denken und zu fördern.
Die Errichtung einer inklusiven Kindertageseinrichtung wird gefördert, wenn

  • die Ausgaben über die Regelfinanzierungsstandards hinausgehen,
  • das Gesamtkonzept fachlich-konzeptionell begründet wird und
  • die Einrichtung gemeinsam von Kindern mit und ohne Behinderung genutzt wird.