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Frau mit Behinderung, die auflacht

Förderung von mobilen Einrichtungsgegenständen


Der Stiftungsrat hat beschlossen, dass mobile Einrichtungsgegenstände dann gefördert werden, wenn der Bedarf und die Verwendung konzeptionell beschrieben und nachvollziehbar begründet sind und die Beschaffung nicht oder nicht ausreichend regelfinanziert ist. Die Förderung mobiler Einrichtungsgegenstände soll nicht mehr durch den im Finanzierungsplan des jeweiligen Landschaftsverbandes ausgewiesenen Betrag eines pflegesatzrelevanten Kapitalmarktdarlehns eingeschränkt werden.
Eine konzeptionelle Beschreibung wäre insbesondere für mobile Einrichtungsgegenstände in Gästezimmern für Angehörige von Bewohnerinnen und Bewohnern, in Wohn- und Essbereichen, Hauswirtschaftsräumen, Gemeinschaftsräumen, Balkone, Gärten Loggien, Terrassen, Wintergärten, Waschräume und Besucher-WC notwendig. Bei der Konzeptbeschreibung ist auch die Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner bei der Möbelauswahl darzustellen. Aus dem Kosten- und Finanzierungsplan muss ersichtlich werden, dass keine bzw. keine ausreichenden Mittel des Sozialhilfeträgers bereitgestellt werden. Die Ausstattung der Zimmer der Bewohnerinnen und Bewohner wird – weil von der Regelfinanzierung umfasst – grundsätzlich nicht gefördert.